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Für Anfang 2017 plane ich den Beginn eines eigenen Podcast mit dem Titel „Ein Minimalist erzählt“.

Mir gefällt der Gedanke an einen eigenen Podcast und die Vorstellung, dass meine Beiträge gehört, anstatt gelesen werden. Auch habe ich das Gefühl längere Zusammenhänge in einem Podcast besser verarbeiten zu können als zuletzt in einigen Beiträgen, die sehr lang geworden sind. Wenn alles gut läuft, erscheint die erste Folge zum Beginn des neuen Jahres und ich bin schon sehr gespannt darauf, wie mein Podcast aufgenommen wird.

Derzeit denke ich über die Inhalte der ersten Folge nach. Ein Cover existiert bereits wie ihr sehen könnt, auch die Suche nach einem Hoster für die Dateien ist abgeschlossen.

Jetzt geht es also vor alle an die Inhalte und an die Planung, damit am Ende auch ein Podcast erscheint, den man gut hören kann. Das ganze wird jedoch mit der notwendigen Ruhe passieren, da ich im November erst zum zweiten Mal Vater geworden bin und der größte Teil meiner Zeit natürlich meiner Familie gewidmet ist.

Minimalisten auf verlorenem Posten – Wenn der Partner nicht mitzieht (Lesezeit ca. 60 Min.)

Kommen wir zum schwierigsten Thema beim Minimalismus. Was tun, wenn der Partner weiter kauft und hortet und permanent mehr Dinge in die Wohnung schleppt als auf irgendeine andere Art und Weise hinaus kommt? Continue reading

9 Tage ohne Laptop (nicht freiwillig) (Lesezeit: ca. 3 Minuten)

Unfreiwillige Auszeit. Für alle, die es nicht wissen: Wenn bei deinem MacBook air der Arbeitsspeicher kaputt geht, muss das gesamte LogicBoard ausgetauscht werden. Könnte man bestimmt selbst machen. Würde aber auch nicht schneller gehen. Und vermutlich auch nicht viel billiger werden.

Das gute daran? Ich habe ein paar (zum Teil) Erkenntnisse gewonnen. Was ich bisher schon wusste und nun so richtig erleben durfte: Continue reading

Papierkalender 2016! Und jetzt? Digital oder auf Papier ins Jahr 2017? (Lesezeit ca. 10 Min.)

Ein digitaler Kalender kann viel mehr als ein Papierkalender. Trotzdem hat das Papier noch immer einige unschlagbare Vorteile.

Im Dezember 2015 wollte ich es herausfinden: Was passt besser zu mir? Papier oder digital? Ich nahm mir vor von meinem digitalen Kalender wieder auf einen „altmodischen“ Papierkalender umzusteigen. Für ein Jahr lang. Für 2016.

Warum ich 2016 wieder einen Papier-Kalender benutzen werde

Um mich herum wurde auch 2016 alles digitaler. Eine Begeisterung 4.0 geht um. In Zukunft können Kühlschrank und Kaffeemaschine sich unterhalten. Und was mache ich? Ich greife zu Stift und Kalender, Version: 1.0.

Jetzt ist das Jahr 2016 bald vorüber, ein Fazit ist möglich. Continue reading

Worüber schreiben ? (Lesezeit: ca. 5 Min)

Die Welt ist laut geworden, was mir besonders auffällt,  wenn ich morgens das Haus verlasse und mich zu Fuß und ohne Kopfhörer auf den Weg zum Zug begebe. Dann merke ich, dass wir in keiner Welt von Fußgängern leben.

Das wird jetzt aber kein Plädoyer für eine autofreie Welt oder ein Loblied auf die entschleunigte Mobilität. Aber es sind nunmal vor allem die Autos, die einen solchen Lärm machen. Nicht wenn man drin sitzt. Dann sind sie flüsterleise. Und ist das nicht ein treffendes Bild für so viele schädliche Vorgänge unserer Zeit? Der Verursacher bekommt nichts mit von ihren schädlichen Auswirkungen.

Neue Autos mit Verbrennungsmotoren gibt es ja nun aber ab 2030 nun nicht mehr. Hat die Regierung beschlossen. Vielleicht wird es ja dann endlich leiser, wenn ich morgens das Haus verlasse. Continue reading

Vom iphone zum smartphone – Der Abschied kommt (Lesezeit: 5 Min.)

Die iphone Reparatur hat nichts gebracht. Wieder geht es aus und bleibt bei seiner Meinung, der Akku sei nun leer. Unverhandelbarer Streik eines technischen Begleiters. Die Krise als Chance begreifen. Wieder ein neuer Versuch meine persönliche Fallhöhe zu reduzieren. Anstatt nun alle 2 Jahre ca. 600 Euro aufbringen zu müssen, um ein relativ aktuelles iphone besitzen zu können, habe ich mir schnell ein smartphone eines anderen Herstellers gekauft. Für 160 Euro. Auch mein iphone Tarif mit 40 Euro im Monat ist weg. Jetzt habe ich einen Vertrag, der zu meinem Nutzungsverhalten passt, der kostet 4 Euro im Monat. Die finanzielle Abhängigkeit wird damit geringer. Continue reading

Mein iphone – Ein langsamer Abschied (Lesezeit ca. 30 Min)

Wie fange ich einen Artikel an, in dem ich erkläre, warum mein nächstes smartphone vermutlich kein iphone mehr sein wird. Und wie schafft man einen solchen Beitrag ganz ohne Glaubensdiskussion oder technische Details, die nichts mit dieser Entscheidung zu tun haben?

Das hier ist ja kein Technikblog und soll es auch nicht sein. Mein Blick auf das Thema smartphone und iphone ist daher ein völlig anderer.

Der Auslöser

Mein derzeitiges iphone wird allmählich alt (Ende 2016 3 Jahre) und hat nun einen sehr unangenehmen Fehler entwickelt. Es geht ganz einfach aus und behauptet, der Akku sei leer und lässt sich konsequenterweise auch nicht mehr einschalten. Beispielsweise wenn ich ein Foto von meiner Tochter beim Spielen machen möchte. Iphone aus und weg. Continue reading

Digitalisiert und jung – eine explosive Mischung?

Die gängige Meinung ist, dass junge Menschen so früh wie möglich lernen sollten mit der heutigen digitalen Art umzugehen. Häufig ist auch die Rede von digital natives. Das sind dann junge Menschen, die ganz selbstverständlich mit den neuen Medien aufwachsen und ganz selbstverständlich lernen damit umzugehen, so wie wir (die heute 30 jährigen) den Umgang mit dem Telefon ganz natürlich gelernt haben.

Je genauer ich aber hinschaue und hinhöre, wenn Jugendliche (viele vermutlich noch deutlich unter 14) über neue Medien miteinander kommunizieren, stellen sich mir die Nackenhaare auf. Nicht wegen dem, was sie sagen, oder wie sie es sagen. Das hat und wird sich vermutlich kaum ändern. Erschreckend ist die Unmittelbarkeit der Kommunikation bei gleichzeitiger Abgeschirmtheit.

Ein praktisches Beispiel, heute gehört an der Supermarktkasse. 3 Jugendliche, ca. 14-15 Jahre alt, zwei Jungen ein Mädchen. Irgendjemand hat mit Irgendjemand Schluss gemacht. Continue reading

Ich denke immer positiv – Meistens

Nicht immer, aber immer öfter

Wenn die Werbung eines kann, dann Dinge auf den Punkt bringen. Leider benutzt sie diese grandiose Fähigkeit um Waschmittel, Zucker und wie in obigen Beispiel Bier zu verkaufen.

Was hat das alles mit Minimalismus zu tun? Was hat das mit positiven Denken zu tun?

Minimalismus kann zu einem gefährlichen Menschenbild führen, wie übrigens die meisten Weltanschauungen. Als Minimalist, Vegetarier, Veganer, Liberaler, Öko-Aktivist (die Liste könnte fast unendlich weitergeführt werden) kommt man schnell in folgende Falle: Continue reading