Category: Allgemein

Worüber schreiben ? (Lesezeit: ca. 5 Min)

Die Welt ist laut geworden, was mir besonders auffällt,  wenn ich morgens das Haus verlasse und mich zu Fuß und ohne Kopfhörer auf den Weg zum Zug begebe. Dann merke ich, dass wir in keiner Welt von Fußgängern leben.

Das wird jetzt aber kein Plädoyer für eine autofreie Welt oder ein Loblied auf die entschleunigte Mobilität. Aber es sind nunmal vor allem die Autos, die einen solchen Lärm machen. Nicht wenn man drin sitzt. Dann sind sie flüsterleise. Und ist das nicht ein treffendes Bild für so viele schädliche Vorgänge unserer Zeit? Der Verursacher bekommt nichts mit von ihren schädlichen Auswirkungen.

Neue Autos mit Verbrennungsmotoren gibt es ja nun aber ab 2030 nun nicht mehr. Hat die Regierung beschlossen. Vielleicht wird es ja dann endlich leiser, wenn ich morgens das Haus verlasse. Continue reading

Wie du mit zwei Begriffen deine Aufgabenflut in den Griff bekommen kannst

Seit einigen Tagen gehen mir zwei Worte nicht aus dem Kopf. Es sind zwei Worte, die in der Lage sind die Welt der Erwartungen und Aufgaben, die auf einen gerichtet sind, zu ordnen. Man kann mit diesen beiden Begriffen Klarheit schaffen, egal ob es darum geht E-Mails zu beantworten, auf Whattsapp Nachrichten zu reagieren oder sich zu überlegen, was man als nächstes tun soll. Besonders geeignet sind sie aber für Phasen im Leben, in dem man glaubt vor lauter Aufgaben nichts mehr zu schaffen. Continue reading

Ballast ist das Mensch, nichts als Ballast. Wirf ihn doch über Bord. Dein Boot wird so unbeweglich davon, dass dir an den Riemen schwarz vor Augen wird. Es ist so schwer zu steuern, die Fahrt ist so riskant, dass du vor lauter Angst und Sorge die Freiheit des Moments gar nicht mehr wahrnimmst […]  Wirf diesen Plunder fort, Mensch! Dein Lebensboot sei leicht; nur was du wirklich brauchst, soll es beschweren: ein warmes Heim und schlichte Freuden, ein, zwei Freunde, die die Bezeichnung wert sind, jemand, den du liebst, und jemand, der dich liebt, eine Katze, ein Hund und ein paar Pfeifen, genug zu essen, genug zum Anziehen und ein bißchen mehr als genug zu trinken, denn Durst ist eine üble Sache. So steuert sich dein Boot viel besser. Es kentert nicht so leicht und wenn es kentern sollte, dann ist der Schaden nicht so groß, denn solide schlichte Dinge halten Wasser aus.Und Zeit hast du. Zeit zu denken. Zeit zu handeln. Zeit, die Lebenssonne aufzusaugen…

Aus „Drei Mann in einem Boot“ von Jerome K. Jerome

Erster Arbeitstag in Teilzeit

Der erste Arbeitstag in Teilzeit (25 Stunden pro Woche) ist noch kein Gradmesser dafür, wie gut diese Idee wirklich war.

Die Anfahrt ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist Luxus in doppelter Weise. 30 Minuten von meiner Haustür bis zu meiner Bürotür. Dazu die Möglichkeit den eigenen Gedanken nachhängen zu können. Mit keinem anderen Verkehrsmittel (einmal abgesehen vom Flugzeug oder einer Mitfahrgelegenheit) ist das möglich.

Da ich außerdem derzeit versuche mein smartphone so wenig wie möglich zu verwenden Continue reading