Category: Uncategorized

marcomattheis

Oktober 20, 2017

Kurze Meldung: Habe jetzt eine patreon Seite. Warum und wofür erzähle ich mehr in meiner nächsten Folge Ein Minimalist erzählt.

Zur Zeit habt ihr als Unterstützer (Patron) noch keine konkreten Vorteile. Das kommt aber noch. Ich denke mir seit Wochen ein Konzept aus. Das wird bestimmt super, wenn es mal fertig ist.

http://patreon.com/einminimalist 

Besitz, Eigentum und Konsum – Warum das eben nicht das gleiche ist.

Gestern eine schrecklich theoretische Podiumsdiskussion über Minimalismus gehört. Dabei wurde zwar auch ganz hohem Niveau diskutiert und Bezug genommen zu allem möglichen Theorien aus Psychologie, Soziologie und Geschichte.

Praktische Beispiele aus unserer Zeit waren aber eher Mangelware. Dabei ist doch gerade unsere Jetzt-Zeit so unglaublich spannend im Bezug zum Minimalismus.

Minimalismus ist ein -Ismus. Damit ist es – ja! – per Definition so etwas wie eine Weltanschauung. Und damit auch immer kritisch zu betrachten wie alle Weltanschauungen.

Es gibt sie eben nicht, die eine Weltformel, die eine Brille durch die alles gut wird. Auch der Minimalismus würde – von allen angewandt – nicht zwangsweise in den Weltfrieden führen. Auch zwei Minimalisten können sich über die Frage, was man wirklich braucht, die Fäuste ins Gesicht hämmern.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass die Welt ein besserer Ort wäre, wenn mehr Menschen Minimalisten wären. Das gleiche denken aber auch Dortmund Fans von sich und anderen.

Minimalismus ist aber eben doch mehr als nur ein reiner glaube. Es zeigt praktische Erfolge in meinem Leben und wie ich so höre, auch bei vielen anderen Menschen. Es lohnt sich also doch einmal genauer hinzusehen.

Minimalismus ist die Konzentration auf das Notwendige. Minimalisten versuchen so wenig wie möglich zu “haben” und zu konsumieren.

Und da fangen die Probleme schon an und die ersten Kritiker heben die Finger. Ist nicht alles, was wir tun, Konsum? Wenn ich mich hinsetze und zwei Stunden meditiere, ist das ja auch Konsum. Ich konsumiere eben eine Entspannungstechnik, und wenn ich ins Kino oder Restaurant gehe, konsumiere ich eben auch. Beides Konsum, also auch egal, was von beiden ich tue? Continue reading

Warum sich selbst begrenzen?

Was könnte dich dazu bewegen zu Nadel und Faden zu greifen und ein Loch in deiner Hose zu nähen? Das gute Gefühl aus eigener Kraft etwas kaputtes wieder voll funktionsfähig zu machen? Der Gedanke normalerweise die Hose in den Müll geworfen zu haben, was jetzt nicht nötig ist. Also Geld gespart, Ressourcen und die Arbeit irgendeines Textilarbeiters irgendwo auf der Welt etwas mehr respektiert. Continue reading