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EME006: Über Achtsamkeit, Minimalismuskritik und Smartphoneumgang

Heute: Achtsamkeit und Alltagsmeditation. Die Übung macht den Übenden.

Nochmal zum Begriff Armutschick und Kritik am Minimalismus.

Das smartphone und seine Folgen. Danke an Ergotopia:  7 Gründe, unser smartphone häufiger wegzulegen. Die Menthal app soll mir hier helfen.

Links:

[Infografik] Smartphone Sucht: 7 Gruende, das Smartphone haeufiger wegzulegen

Ursprünglich erschienen auf Ergotopia.de

[Infografik] Smartphone Sucht: 7 verdammt gute Gründe, unser Smartphone häufiger wegzulegen

EME004 – Minimalist werden, mit dem Entrümpeln anfangen

In der heutigen Episode spreche ich über:

Anfangen mit dem Minimalismus (Entrümpeln). Soll man radikal vorgehen und alles in Kartons packen oder doch lieber langsam und bedächtig anfangen? Welche Methoden es gibt es und welche bei mir funktioniert haben.

Welche Tricks ganz konkret helfen, um in Zukunft mit leichtem Gepäck durchs Leben zu reisen.
Weitere Themen: Digitalisierung, Keller, Geld bezahlen für Druckluft? Spendenkonto bei der fidor Bank, Umgang mit emotionalen Gegenständen und vieles mehr, weil ich mich mal wieder nicht an meine eigenen Notizen gehalten habe.

Für finanzielle Unterstützungen habe ich ein Spendenkonto eingerichtet: Jeder noch so kleine Betrag ist gerne gesehen.

Wie nützlich ist unser digitales Leben? Und für wen eigentlich?

Ein riesiges Thema zu einem wunden Punkt der heutigen Zeit. Deshalb wird man auch schnell zum Spielverderber oder Verschwörungstheoretiker, wenn man einmal länger darüber nachdenkt. Ich habe mir in den vergangenen Wochen (ausgelöst durch das Buch “Die Smarte Diktatur” von Harald Welzer) eine ganze Reihe von Fragen gestellt.

Möchte ich in Zukunft noch mehr vernetzte Technik in meinem Leben zulassen? Will ich z.B. das smart home ? Will ich, dass mein Kühlschrank meine Lebensmittelbestellung für mich übernimmt? Will ich Big Data für mich? Continue reading

Fleisch und Smartphone

Nachdenken über Zusammenhänge. Lange Zeit habe ich meinen alltäglichen Konsum (der ja nun schon etwas reduzierter ausfällt als der Durchschnitt) recht wenig hinterfragt. Ja klar, ich kaufe weniger Gedöns als der Durchschnitt und ich überlege gut und gründlich, bevor ich mir etwas neues Anschaffe.

Je mehr ich mich über die einzelnen Themen informiere, desto mehr erkenne ich, dass mein Konsumverhalten noch immer äußerst schädlich, bisweilen eklig ist. Nicht unbedingt in den direkten Folgen, eher von dem was passiert ist, bevor ich etwas konsumiere.

Konkret wollte ich bisher ehrlich gesagt nicht wissen, wie mein Fleisch gelebt hat, bevor es bei mir auf den Teller kam. Seitdem ich mich darüber informiert habe, fällt es mir zum ersten Mal sehr leicht, kein Fleisch mehr zu essen.

Und ich habe ernsthaft das Gefühl, dass es jetzt vielleicht besser wäre, aufzuhören, mich weiter zu informieren.

Kann ich noch weiter an smartphone benutzen und damit lustige Fotos von meiner Tochter machen, wenn ich weiß, dass die Rohstoffe dafür auch von einem Kind aus dem Berg gekratzt wurde?

Und wie sieht es aus mit Plastik? Meiner Jeans? Meiner Mobilität?

Das sind ja nur zwei (Fleisch und Smartphone) Beispiele mit zwei ganz alltäglichen Aspekten.

  1. Man kann darüber kaum laut reden, stellt es doch die ganze Art wie ich lebe völlig in Frage.
  2. Versuche ich diesen Weg konsequent weiter zu gehen, droht wohl unweigerlich soziale Ausgrenzung. Öko, Spaßbremse, Spinner, Extremist. Etc. 

 

 

Warum es klug ist seine Fallhöhe schon heute zu reduzieren.

Wenn ich mit Leuten über Minimalismus im weitesten Sinne rede, höre ich häufig Aussagen wie diese:

Warum sollte ich mich einschränken und auf Dinge verzichten, die mir Spaß machen, wenn ich es nicht muss? 

Die Welt geht ohnehin kaputt.

Viele Menschen sind davon überzeugt, dass ein nachhaltiges Leben keinen Sinn und vor allem keinen Spaß macht. Sie fliegen nunmal gerne in den Urlaub und wollen nicht über jede Autofahrt nachdenken und die Welt geht ohnehin kaputt.  Continue reading

POSTWACHSTUM – Glück ohne Kerosin Vortrag von Niko Paech 

https://www.youtube.com/watch?v=yYcpnR-iGzs

Ein relativ neuer Vortrag von Nico Paech. Dauer schöne ausführliche 2 Std. 18 Minuten. Ein Vortrag den man auch mit Leichtigkeit mehrmals hören kann. Ich jedenfalls tue das, da ich aus Herrn Paechs Vorträgen immer viel neues Futter zum konkreten Umsetzen in meinem eigenen Leben ziehe.

Diesmal z.B. alleine den Bereich “Vorleben”. Wie kann ich von jemandem anderen erwarten, dass er sich anders verhält, weil dies angeblich besser für alle ist (Minimalismus, weniger Konsum etc.), wenn es mir selbst nicht gelingt dies mit einem Zugewinn an Zufriedenheit zu tun?

Viel Spaß beim hören oder sehen.

Stille Tage in Witten (1)

Seit neun Tagen beobachte ich meine smartphone Nutzung. In Dauer und Häufigkeit. Dank einer app (Moment) kann man das sehr genau messen. Die Ergebnisse haben mich erschrocken. Vor allem, weil ich mein smartphone jetzt in der Beobachtungsphase schon viel seltener nutze. Ich achte viel bewusster darauf, ob es wirklich nötig ist, mal eben auf die Uhr zu gucken oder mal kurz nach neuen Nachrichten zu schauen. Continue reading

Reduzierter Kleiderschrank – Maybe

Rückkehr mit Erkenntnisgewinn. Nur wenig ist nötig zum Reisen. Vieles sogar hinderlich. Im ästhetischen Sinne allemal. Kurze Stoffhosen mit Markenaufdruck. Praktisch im Finale der Fußball Weltmeisterschaft für einen, der auf dem Platz steht. Als Auftritt im Urlaub eher peinlich. Ich will nicht mehr schlecht gekleidet herumlaufen. Weder zu Hause, noch im Urlaub. Nirgends auf der Welt. Und schon gar nicht als Werbeplakat. …

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