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EME005: Über Häuser und Armut

In der heutigen Episode spreche ich unter anderem über:

Danke für das tolle Feedback, ich nehme den Inhalt des Feedbacks als Aufhänger für meine heutige Folge / Podcast Qualität / Podcast Kosten / amazon Patent aus 2014: Vorausschauender Versand / Keller / Vorräte / Werkzeug / Haushaltsgeräte / Garten / Renovieren / Wäschekeller / Kleidung / Grill / Terrasse / Garage / Haus ja oder nein / Was gehört zum Haus, was zu mir? / Mein Kopf gehört mir – Befreiung von der Werbung / Umgang mit Idealbildern / Was kommt nach dem Minimalismus / Alles nur Armutsschick?

Und weil ich mich mal wieder nicht an meine eigenen Notizen gehalten habe, spreche ich auch noch über so einiges anderes, was thematisch links und rechts am Wegesrand liegt.

Links:
mein blog: www.marco-mattheis.com
Für finanzielle Unterstützungen habe ich ein Spendenkonto (zu finden auf meinem blog) eingerichtet: Jeder noch so kleine Betrag ist gerne gesehen.

Mein iphone – Ein langsamer Abschied (Lesezeit ca. 30 Min)

Wie fange ich einen Artikel an, in dem ich erkläre, warum mein nächstes smartphone vermutlich kein iphone mehr sein wird. Und wie schafft man einen solchen Beitrag ganz ohne Glaubensdiskussion oder technische Details, die nichts mit dieser Entscheidung zu tun haben?

Das hier ist ja kein Technikblog und soll es auch nicht sein. Mein Blick auf das Thema smartphone und iphone ist daher ein völlig anderer.

Der Auslöser

Mein derzeitiges iphone wird allmählich alt (Ende 2016 3 Jahre) und hat nun einen sehr unangenehmen Fehler entwickelt. Es geht ganz einfach aus und behauptet, der Akku sei leer und lässt sich konsequenterweise auch nicht mehr einschalten. Beispielsweise wenn ich ein Foto von meiner Tochter beim Spielen machen möchte. Iphone aus und weg. Continue reading

Wie nützlich ist unser digitales Leben? Und für wen eigentlich?

Ein riesiges Thema zu einem wunden Punkt der heutigen Zeit. Deshalb wird man auch schnell zum Spielverderber oder Verschwörungstheoretiker, wenn man einmal länger darüber nachdenkt. Ich habe mir in den vergangenen Wochen (ausgelöst durch das Buch “Die Smarte Diktatur” von Harald Welzer) eine ganze Reihe von Fragen gestellt.

Möchte ich in Zukunft noch mehr vernetzte Technik in meinem Leben zulassen? Will ich z.B. das smart home ? Will ich, dass mein Kühlschrank meine Lebensmittelbestellung für mich übernimmt? Will ich Big Data für mich? Continue reading

Smartphone und digitales: So findest du heraus, was wirklich nötig ist.

Anfang dieser Woche hat apple sein neues iPhone SE vorgestellt. Anlass genug für mich einmal über den aktuellen Stand meiner smartphone Nutzung nachzudenken. Die Zeit mit meinem smartphone versuche ich ja nun schon seit einigen Monaten auf das Nötigste zu reduzieren. Aber was genau ist das Nötigste? (Wenn du wirklich nur die Antwort auf diese Frage wissen willst, springe zum Ende des Textes, du sparst eine Menge Zeit, verpasst aber alle Gedanken, die ich nicht knackig in eine Zeile zusammenfassen konnte) 

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Mein kleinstes Backup aller Zeiten

Kleine Schritte. Dank des Rasierstiftes konnte ich meinen Rasierpinsel in den vorzeitigen Ruhestand versetzen. Er schlummert jetzt in meiner Archivkiste, dem Ort wo alles seinen Platz findet, was ich vermutlich nie wieder brauchen werde. Aber eben nur vermutlich. Dort liegen auch zwei Festplatten. Die eine wird nicht mehr benötigt, sie ist alt und nicht mehr sehr zuverlässig, durch konsequentes digitales Entmisten hat sie ausgedient. Die andere ist mir herunter gefallen. Sie bleibt noch ein paar Monate bis mein neues Time Machine Backup sich bewährt hat. Das neue Backup läuft auf einem 128 GB USB Stick, der kleiner ist als das kleine Fingerglied meines kleinen Fingers (SanDisk Ultra Fit USB-Flash-Laufwerk).

Marco Mattheis, 12.Februar 2016

Warum sich selbst begrenzen?

Was könnte dich dazu bewegen zu Nadel und Faden zu greifen und ein Loch in deiner Hose zu nähen? Das gute Gefühl aus eigener Kraft etwas kaputtes wieder voll funktionsfähig zu machen? Der Gedanke normalerweise die Hose in den Müll geworfen zu haben, was jetzt nicht nötig ist. Also Geld gespart, Ressourcen und die Arbeit irgendeines Textilarbeiters irgendwo auf der Welt etwas mehr respektiert. Continue reading

100 Tage kein Zucker im Kaffee und andere Veränderungen

Die 100 Tage ohne Zucker im Kaffee waren gestern vorüber. Ein Resümee: Die hundert Tage erscheinen mir im Rückblick sehr lang. Nicht weil es eine anstrengende Zeit war, sondern weil ich in diesen etwas mehr als drei Monaten so viele andere Dinge verändert habe. Die andere Erkenntnis: 100 Tage sind ein sehr guter Zeitraum um kleine und mittlere Gewohnheiten zu ändern. Schafft man diese 100 Tage, ist ein Rückfall eher unwahrscheinlich. Das gilt wahrscheinlich nicht für größere Baustellen, für wirklich intensive Süchte sollte man also weiter einen Facharzt aufsuchen. Aber für den einen oder anderen guten Vorsatz für das neue Jahr, kann ein Kalender und die Zahl 100 durchaus funktionieren.  Continue reading

Abhängigkeiten November 2015

Gesundes, hervorragend mit Nährstoffen gesättigtes Blut durchflutet mich. Das habe ich bisher immer angenommen und gehofft. Jetzt habe ich es ärztlich bestätigt.

Ich gehe derzeit einige neue Themen an, mit denen ich meine bisher gewonnene Unabhängigkeit zu einigen Dingen und Gewohnheiten weiter ausbauen will. Die Vorträge und Gedanken von Niko Paech haben mich “nachhaltig” zum Nachdenken angeregt. ich will meinen eigenen Minimalismus neu ausbalancieren. Ich bemerke eine Verschiebung meiner Aufmerksamkeit von den Dingen zu den alltäglichen Abhängigkeiten. Hier 3 persönliche Beispiele: Continue reading