Tag Archives: Ausmisten

EME005: Über Häuser und Armut

In der heutigen Episode spreche ich unter anderem über:

Danke für das tolle Feedback, ich nehme den Inhalt des Feedbacks als Aufhänger für meine heutige Folge / Podcast Qualität / Podcast Kosten / amazon Patent aus 2014: Vorausschauender Versand / Keller / Vorräte / Werkzeug / Haushaltsgeräte / Garten / Renovieren / Wäschekeller / Kleidung / Grill / Terrasse / Garage / Haus ja oder nein / Was gehört zum Haus, was zu mir? / Mein Kopf gehört mir – Befreiung von der Werbung / Umgang mit Idealbildern / Was kommt nach dem Minimalismus / Alles nur Armutsschick?

Und weil ich mich mal wieder nicht an meine eigenen Notizen gehalten habe, spreche ich auch noch über so einiges anderes, was thematisch links und rechts am Wegesrand liegt.

Links:
mein blog: www.marco-mattheis.com
Für finanzielle Unterstützungen habe ich ein Spendenkonto (zu finden auf meinem blog) eingerichtet: Jeder noch so kleine Betrag ist gerne gesehen.

EME004 – Minimalist werden, mit dem Entrümpeln anfangen

In der heutigen Episode spreche ich über:

Anfangen mit dem Minimalismus (Entrümpeln). Soll man radikal vorgehen und alles in Kartons packen oder doch lieber langsam und bedächtig anfangen? Welche Methoden es gibt es und welche bei mir funktioniert haben.

Welche Tricks ganz konkret helfen, um in Zukunft mit leichtem Gepäck durchs Leben zu reisen.
Weitere Themen: Digitalisierung, Keller, Geld bezahlen für Druckluft? Spendenkonto bei der fidor Bank, Umgang mit emotionalen Gegenständen und vieles mehr, weil ich mich mal wieder nicht an meine eigenen Notizen gehalten habe.

Für finanzielle Unterstützungen habe ich ein Spendenkonto eingerichtet: Jeder noch so kleine Betrag ist gerne gesehen.

Smartphone Minimalismus – Befreiung aus der app-Verstopfung

Seit einigen Monaten bemühe ich auch bei der Benutzung meines smartphones mich vom Überflüssigen zu befreien. Seitdem ich es besitze (Dezember 2013) hat sich viel Überflüssiges angesammelt. Viele Zeitdiebe. Viele apps, die mein begrenztes Budget an Konzentration aufgebraucht hatten, bevor der Tag zu Ende gegangen war.

Nach der Löschung von twitter und facebook trat der positive Effekt schon nach wenigen Minuten ein. Continue reading

Minimalismus aus anderer Sicht: Wie viel wiegt unser Besitz?

In meinem Artikel “Minimalist werden an einem Tag” ließ ich mich zu einer steilen Vermutung hinreißen: Mit wieviel nötigem Gepäck ich durch mein Leben schreite. Ich schätze es sind keine 100 kg mehr.

Das war eine tolle Fehleinschätzung, vermutlich dadurch inspiriert, dass ich so viel Zeug in den Umzugskarton bekommen habe, der angeblich nur 30 kg aushält. Als ich den Karton aber aus Spaß einmal auf die Waage stellte, musste ich doch etwas schlucken. Nämlich die Wahrheit, dass der Karton 163 kg wiegt. Continue reading

Minimalismus und dann?

Hier ein Link zum Artikel “Minimalismus und dann?”, den ich exclusiv für den Zeitgenossen-Podcast verfasst habe. Darin beschäftige ich mich mit dem Gedanken, was eigentlich im Anschluss an das große Ausmisten von überflüssigen Dingen passiert.

Der Podcast selbst beschäftigt sich übrigens unter anderem mit den Hamsterrädern, in denen wir uns alle mehr oder weniger befinden. Eugenia Allerdings und Branko Canak berichten regelmäßig Neues aus dem Hamsterrad, besprechen Bücher zu Themen wie beispielsweise Beschleunigung und Zeitwohlstand, führen Interviews und haben Spaß bei ihrer “Selbsthilfegruppe”. Der Podcast gehört für mich zu den wenigen Podcasts auf deren nächste Folge ich gespannt warte.

Marco Mattheis – 25.September 2015

Ein paar Bücher leichter

Wieder um das Gewicht von sechs Bücher leichter geworden. Die Stadt Bücherei war so freundlich und hat sich einiger meiner Exemplare angenommen. Ein paar Bücher von Henry Miller (sich hiervon zu trennen fällt noch immer am schwersten), das Achtsamkeitsbuch von Tich Nhat Hanh Das Wunder der Achtsamkeit und ein Roman von Tana French Schattenstill. Faszinierend, dass noch immer Dinge übrig sind, auch nach fast 10 Jahren des Loslassens. Man könnte den Eindruck gewinnen, Bücher wären mir keine lieben Gegenstände. Nichts liegt ferner. Ich liebe das gedruckte Wort seitdem ich lesen kann. Aber ich brauche sie nicht mehr angesammelt und aufgehäuft in Regalen. Ich werde bald Mitte dreißig. Hätte ich jedes Buch meines Lebens nicht nur gelesen, sondern auch gekauft und aufbewahrt, ich bräuchte wohl ein eigenes Zimmer voll mit Regalen bis zur Decke um sie unterzubringen. So manchen erfüllt dieses Bild mit Freude, mich zieht es runter. Der Gedanke an volle Regale, für die ich selbst verantwortlich bin, erschlägt mich geradezu. Ich   würde scheuen mir noch mehr Bücher zu eigen zu machen. Dank gut ausgestatteter Büchereien in meiner Umgebung, kann ich ohne Reue lesen so viel ich will, kann mich auch einmal vergreifen an Büchern. Sie halb anlesen und feststellen, dass der Autor sich beim Schreiben mehr Zeit hätte nehmen sollen, oder die Geschichte mich schlicht nicht packt, mich nicht mitreißt, dass das Lesen zäh wird. So manches Buch (ich gestehe hier meinen Geiz) habe ich nur bis zur letzten Seite gelesen, weil ich zuvor entsprechend viel Geld dafür hergegeben habe.