Tag Archives: Bücher

EME013: Entsorgen, Zeitdiebe und Geburtstagsgeschenk

Heute folgende Themen:

Ein Dreischritt zum Minimalismus, Was muss man aufbewahren?, Zeitdiebe, Bücherinventur, nerviger blog, dark mountain project, Karteikarten, Barfußschuhe, Minimalismus Podcast, ebay und viele kleine andere Themen.

Digitaler Irrweg / Papierkram

Bei vielen Minimalisten geht das Reduzieren des Besitzes einher mit einem sehr digitalen Lebenswandel. So mancher zieht sogar als sog. digitaler Nomade durch die Welt. Ich war auch ein paar Jahre auf dem digitalen Pfad unterwegs. Digitalisierung aller Papiere, Kalender sowieso, Bücher, Musik etc. Aber ähnlich wie es Daniel mit seinen Büchern beschreibt, sehe ich heute vieles ein wenig anders. Man sollte es mit der Digitalisierung auch nicht übertreiben. Denn die kommt auch nicht umsonst daher und birgt bei vielen Vorteilen auch Nachteile und Risiken. Je digitaler man lebt, desto abhängiger macht man sich auch. Abhängig von: Continue reading

Ein paar Bücher leichter

Wieder um das Gewicht von sechs Bücher leichter geworden. Die Stadt Bücherei war so freundlich und hat sich einiger meiner Exemplare angenommen. Ein paar Bücher von Henry Miller (sich hiervon zu trennen fällt noch immer am schwersten), das Achtsamkeitsbuch von Tich Nhat Hanh Das Wunder der Achtsamkeit und ein Roman von Tana French Schattenstill. Faszinierend, dass noch immer Dinge übrig sind, auch nach fast 10 Jahren des Loslassens. Man könnte den Eindruck gewinnen, Bücher wären mir keine lieben Gegenstände. Nichts liegt ferner. Ich liebe das gedruckte Wort seitdem ich lesen kann. Aber ich brauche sie nicht mehr angesammelt und aufgehäuft in Regalen. Ich werde bald Mitte dreißig. Hätte ich jedes Buch meines Lebens nicht nur gelesen, sondern auch gekauft und aufbewahrt, ich bräuchte wohl ein eigenes Zimmer voll mit Regalen bis zur Decke um sie unterzubringen. So manchen erfüllt dieses Bild mit Freude, mich zieht es runter. Der Gedanke an volle Regale, für die ich selbst verantwortlich bin, erschlägt mich geradezu. Ich   würde scheuen mir noch mehr Bücher zu eigen zu machen. Dank gut ausgestatteter Büchereien in meiner Umgebung, kann ich ohne Reue lesen so viel ich will, kann mich auch einmal vergreifen an Büchern. Sie halb anlesen und feststellen, dass der Autor sich beim Schreiben mehr Zeit hätte nehmen sollen, oder die Geschichte mich schlicht nicht packt, mich nicht mitreißt, dass das Lesen zäh wird. So manches Buch (ich gestehe hier meinen Geiz) habe ich nur bis zur letzten Seite gelesen, weil ich zuvor entsprechend viel Geld dafür hergegeben habe.