Tag Archives: Elternzeit

Abhängigkeiten November 2015

Gesundes, hervorragend mit Nährstoffen gesättigtes Blut durchflutet mich. Das habe ich bisher immer angenommen und gehofft. Jetzt habe ich es ärztlich bestätigt.

Ich gehe derzeit einige neue Themen an, mit denen ich meine bisher gewonnene Unabhängigkeit zu einigen Dingen und Gewohnheiten weiter ausbauen will. Die Vorträge und Gedanken von Niko Paech haben mich “nachhaltig” zum Nachdenken angeregt. ich will meinen eigenen Minimalismus neu ausbalancieren. Ich bemerke eine Verschiebung meiner Aufmerksamkeit von den Dingen zu den alltäglichen Abhängigkeiten. Hier 3 persönliche Beispiele: Continue reading

Ist ganzheitliche Entschleunigung möglich?

Der Soziologe Hartmut Rosa ist nach intensiver Forschung zu dem Ergebnis gelangt, dass das Bauchgefühl vieler Menschen (meines auch) stimmt. Die Gesellschaft beschleunigt sich. Technisch, Sozial, Produktion. Die Videos von Hartmut Rosas Vorträgen auf youtube sind ein guter Einstieg in das Thema. Wer sich noch tiefer mit den Ideen von Hartmut Rosa beschäftigen möchte, dem empfehle ich den Podcast www.zeitgenossen-podcast.de und hier die ersten Folgen. Im weiteren sprechen Eugenia und Branko über die Hamsterräder unserer Gesellschaft. Sehr angenehm zu hören.

In einem Punkt will ich aber das Bild nicht wahrhaben was Herr Rosa malt. Continue reading

“Weniger Geld, ist das so schlimm?” (Die flow)

Interessanter Artikel in der flow – Nummer 12 – (www.flog-magazin.de) zum Thema “Weniger Geld”. Der Artikel ermutigt, zeigt auf dass Kreativität immer dann entsteht, wenn die Möglichkeiten weniger werden. Da ich seit Februar aufgrund meiner Elternzeit und des Bezuges von Elterngeld (60% des vorigen Netto-Einkommens) selbst mit weniger Geld auskommen muss/darf/kann, passte der Artikel gut zu meinen Erfahrungen. Weniger Geld muss nicht immer ein Grund zum Verzweifeln sein.

Manchmal ist die vermeintliche Not auch eine Chance: Komme ich auch mit einem Handyvertrag aus, der “nur” 15 Euro im Monat kostet, und nicht 40 Euro? Schaffe ich es auch noch zwei Jahre mit dem jetzigen iphone? Sinkt dann meine Lebensqualität? Ich glaube nicht. Gerade erfahre ich wieder, dass ich es eher als Abenteuer empfinde, mit weniger auskommen zu müssen. Für alle, die das Thema auch interessiert, sei der Artikel und auch der Rest des Magazins empfohlen.

Wie ist euer Zugang zu dem Thema Geld? Schreibt hier einer über ein Luxusproblem? Arrogant von einem, der wahrlich nicht in finanzieller Armut leben muss?