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EME005: Über Häuser und Armut

In der heutigen Episode spreche ich unter anderem über:

Danke für das tolle Feedback, ich nehme den Inhalt des Feedbacks als Aufhänger für meine heutige Folge / Podcast Qualität / Podcast Kosten / amazon Patent aus 2014: Vorausschauender Versand / Keller / Vorräte / Werkzeug / Haushaltsgeräte / Garten / Renovieren / Wäschekeller / Kleidung / Grill / Terrasse / Garage / Haus ja oder nein / Was gehört zum Haus, was zu mir? / Mein Kopf gehört mir – Befreiung von der Werbung / Umgang mit Idealbildern / Was kommt nach dem Minimalismus / Alles nur Armutsschick?

Und weil ich mich mal wieder nicht an meine eigenen Notizen gehalten habe, spreche ich auch noch über so einiges anderes, was thematisch links und rechts am Wegesrand liegt.

Links:
mein blog: www.marco-mattheis.com
Für finanzielle Unterstützungen habe ich ein Spendenkonto (zu finden auf meinem blog) eingerichtet: Jeder noch so kleine Betrag ist gerne gesehen.

Fleisch und Smartphone

Nachdenken über Zusammenhänge. Lange Zeit habe ich meinen alltäglichen Konsum (der ja nun schon etwas reduzierter ausfällt als der Durchschnitt) recht wenig hinterfragt. Ja klar, ich kaufe weniger Gedöns als der Durchschnitt und ich überlege gut und gründlich, bevor ich mir etwas neues Anschaffe.

Je mehr ich mich über die einzelnen Themen informiere, desto mehr erkenne ich, dass mein Konsumverhalten noch immer äußerst schädlich, bisweilen eklig ist. Nicht unbedingt in den direkten Folgen, eher von dem was passiert ist, bevor ich etwas konsumiere.

Konkret wollte ich bisher ehrlich gesagt nicht wissen, wie mein Fleisch gelebt hat, bevor es bei mir auf den Teller kam. Seitdem ich mich darüber informiert habe, fällt es mir zum ersten Mal sehr leicht, kein Fleisch mehr zu essen.

Und ich habe ernsthaft das Gefühl, dass es jetzt vielleicht besser wäre, aufzuhören, mich weiter zu informieren.

Kann ich noch weiter an smartphone benutzen und damit lustige Fotos von meiner Tochter machen, wenn ich weiß, dass die Rohstoffe dafür auch von einem Kind aus dem Berg gekratzt wurde?

Und wie sieht es aus mit Plastik? Meiner Jeans? Meiner Mobilität?

Das sind ja nur zwei (Fleisch und Smartphone) Beispiele mit zwei ganz alltäglichen Aspekten.

  1. Man kann darüber kaum laut reden, stellt es doch die ganze Art wie ich lebe völlig in Frage.
  2. Versuche ich diesen Weg konsequent weiter zu gehen, droht wohl unweigerlich soziale Ausgrenzung. Öko, Spaßbremse, Spinner, Extremist. Etc. 

 

 

Fleisch!

Fleischkonsum ist auch so eine Gewohnheit, die ich derzeit stark hinterfrage. Vor allem wenn es um Fleisch geht, dass auf ekelhafteste Weise “produziert” wurde. Die Liste der negativen Folgen dieser Produktion ist lang und wird im obigen Video (ARTE Doku) gut zusammengefasst.

Es wird also endlich Zeit, dass die Politik etwas ändert!?
Es wird Zeit, dass endlich irgendjemand diesen bösen Konzerten das Handwerk legt!?

Kann alles sein.

Aber vor allem wird es Zeit, dass ich selbst anfange in diesem Bereich mein Verhalten zu hinterfragen und Gewohnheiten zu ändern. Ich versuche das jetzt zum ungezählten Male, hoffe aber es diesmal zu schaffen.

Und ihr? Wie haltet ihr es mit de Fleisch?

Warum es klug ist seine Fallhöhe schon heute zu reduzieren.

Wenn ich mit Leuten über Minimalismus im weitesten Sinne rede, höre ich häufig Aussagen wie diese:

Warum sollte ich mich einschränken und auf Dinge verzichten, die mir Spaß machen, wenn ich es nicht muss? 

Die Welt geht ohnehin kaputt.

Viele Menschen sind davon überzeugt, dass ein nachhaltiges Leben keinen Sinn und vor allem keinen Spaß macht. Sie fliegen nunmal gerne in den Urlaub und wollen nicht über jede Autofahrt nachdenken und die Welt geht ohnehin kaputt.  Continue reading

POSTWACHSTUM – Glück ohne Kerosin Vortrag von Niko Paech 

https://www.youtube.com/watch?v=yYcpnR-iGzs

Ein relativ neuer Vortrag von Nico Paech. Dauer schöne ausführliche 2 Std. 18 Minuten. Ein Vortrag den man auch mit Leichtigkeit mehrmals hören kann. Ich jedenfalls tue das, da ich aus Herrn Paechs Vorträgen immer viel neues Futter zum konkreten Umsetzen in meinem eigenen Leben ziehe.

Diesmal z.B. alleine den Bereich “Vorleben”. Wie kann ich von jemandem anderen erwarten, dass er sich anders verhält, weil dies angeblich besser für alle ist (Minimalismus, weniger Konsum etc.), wenn es mir selbst nicht gelingt dies mit einem Zugewinn an Zufriedenheit zu tun?

Viel Spaß beim hören oder sehen.

Mal wieder auf dem Weg zum Vegetarier?

Derzeit kämpfe ich (wieder einmal) gegen diese alte Gewohnheit des Fleisch Essens an. Ich will an dieser Stelle gar nicht auf die Diskussion rund um Vegetarismus und Co eingehen. Ich glaube es gibt eine ganze Reihe von guten Gründen nur wenig oder gar kein Fleisch zu essen. Ich kann auch gar nicht beschreiben, warum ich das starke Bedürfnis habe, weniger Fleisch zu essen. Je nach Tagesform ist es eher eine moralisch ethischer Standpunkt, dann wieder ist es mein tief verwurzelter Drang mein Leben noch einfacher zu gestalten. Ob das mit dem Verzicht auf Fleisch im Alltag klappt, bezweifle ich teilweise eher. Im Supermarkt klammert sich zwar ein Großteil des Sortiments per se aus, aber sich dauerhaft vegetarisch zu ernähren, erscheint mir derzeit noch schwieriger als einfach wieder zum tiefgekühlten Schnitzel zu greifen.

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Fallhöhe reduzieren – 1 Monat später

Vor einem Monat (26.Okt.2015) habe ich damit begonnen, “die eigene Fallhöhe zu reduzieren” (Artikel). Dabei geht es mir darum mich von möglichst viel Dingen unabhängig zu machen, von denen ich bisher dachte, ich könnte gar nicht ohne sie auskommen. Und so sieht es aus nach einem Monat:

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Von Fleisch, Zucker und Kaffee

8.November 2015, Tag 61 ohne Zucker im Kaffee. Und mittlerweile auch ohne Milch. Der Kaffee schmeckt mal besser, mal schlechter und ich erkenne immer mehr: Der Kaffee ist eine Gewohnheit. Aber zweimal am Tag eine schöne, die ich bisher noch genieße. Nur eben schwarz.

Ich experimentiere derzeit viel mit meiner Ernährung herum und betrachte von mehreren Seiten, was ich wirklich brauche oder wovon ich zu abhängig bin, ohne dass es mir einen wirklichen Nutzen oder Genuss bringt. Continue reading