Tag Archives: Gewohnheiten

EME006: Über Achtsamkeit, Minimalismuskritik und Smartphoneumgang

Heute: Achtsamkeit und Alltagsmeditation. Die Übung macht den Übenden.

Nochmal zum Begriff Armutschick und Kritik am Minimalismus.

Das smartphone und seine Folgen. Danke an Ergotopia:  7 Gründe, unser smartphone häufiger wegzulegen. Die Menthal app soll mir hier helfen.

Links:

[Infografik] Smartphone Sucht: 7 Gruende, das Smartphone haeufiger wegzulegen

Ursprünglich erschienen auf Ergotopia.de

[Infografik] Smartphone Sucht: 7 verdammt gute Gründe, unser Smartphone häufiger wegzulegen

EME004 – Minimalist werden, mit dem Entrümpeln anfangen

In der heutigen Episode spreche ich über:

Anfangen mit dem Minimalismus (Entrümpeln). Soll man radikal vorgehen und alles in Kartons packen oder doch lieber langsam und bedächtig anfangen? Welche Methoden es gibt es und welche bei mir funktioniert haben.

Welche Tricks ganz konkret helfen, um in Zukunft mit leichtem Gepäck durchs Leben zu reisen.
Weitere Themen: Digitalisierung, Keller, Geld bezahlen für Druckluft? Spendenkonto bei der fidor Bank, Umgang mit emotionalen Gegenständen und vieles mehr, weil ich mich mal wieder nicht an meine eigenen Notizen gehalten habe.

Für finanzielle Unterstützungen habe ich ein Spendenkonto eingerichtet: Jeder noch so kleine Betrag ist gerne gesehen.

Worüber schreiben ? (Lesezeit: ca. 5 Min)

Die Welt ist laut geworden, was mir besonders auffällt,  wenn ich morgens das Haus verlasse und mich zu Fuß und ohne Kopfhörer auf den Weg zum Zug begebe. Dann merke ich, dass wir in keiner Welt von Fußgängern leben.

Das wird jetzt aber kein Plädoyer für eine autofreie Welt oder ein Loblied auf die entschleunigte Mobilität. Aber es sind nunmal vor allem die Autos, die einen solchen Lärm machen. Nicht wenn man drin sitzt. Dann sind sie flüsterleise. Und ist das nicht ein treffendes Bild für so viele schädliche Vorgänge unserer Zeit? Der Verursacher bekommt nichts mit von ihren schädlichen Auswirkungen.

Neue Autos mit Verbrennungsmotoren gibt es ja nun aber ab 2030 nun nicht mehr. Hat die Regierung beschlossen. Vielleicht wird es ja dann endlich leiser, wenn ich morgens das Haus verlasse. Continue reading

Warum es klug ist seine Fallhöhe schon heute zu reduzieren.

Wenn ich mit Leuten über Minimalismus im weitesten Sinne rede, höre ich häufig Aussagen wie diese:

Warum sollte ich mich einschränken und auf Dinge verzichten, die mir Spaß machen, wenn ich es nicht muss? 

Die Welt geht ohnehin kaputt.

Viele Menschen sind davon überzeugt, dass ein nachhaltiges Leben keinen Sinn und vor allem keinen Spaß macht. Sie fliegen nunmal gerne in den Urlaub und wollen nicht über jede Autofahrt nachdenken und die Welt geht ohnehin kaputt.  Continue reading

Über “Über den Tod und das Leben davor”

Ich habe (wie ich das regelmäßig tue) einige Artikel rund um das Thema Minimalismus gelesen. An dieser Stelle möchte ich die Gedanken aus den Artikeln aufgreifen und sie euch zugleich empfehlen.

Daniel stellte diese Woche wichtige Fragen in seinem Artikel “Über den Tod und das Leben davor”.

Warum gibt es so häufig ein so starke Differenz zwischen dem, wie wir eigentlich leben wollen, und dem, was wir täglich tun? Die Wissenschaft nennt es kognitive Dissonanz.

Ein Beispiel: Wir wissen, dass Rauchen nicht gesund ist und eigentlich wollen wir damit auch aufhören, aber dann tun wir es doch immer wieder. Viele Minimalisten (ich nehme mich da nicht aus) schreiben sich fast die Finger wund, um das Thema der Gewohnheiten zu ergründen. Continue reading

Stille Tage in Witten (2)

Tag 43 von 100 ohne Zucker im Kaffee. Dabei geht es weder um Zucker, noch um Kaffee. Es geht um Gewohnheiten. Aber das Experiment im Kleinen zeigt mir, dass es geht. Ich bin fähig Gewohnheiten langfristig zu ändern. Keinen Zucker in den Kaffee zu tun, erfordert keine Anstrengung mehr. Ich denke überhaupt nicht mehr darüber nach. Lassen sich auch andere Gewohnheiten so ändern? Einfach nur indem ich sie durch bessere Gewohnheiten ersetze und mich auf den Weg mache 100 Tage durchzuhalten?

Monotasking – Multitasking

Es ist ruhiger geworden. Die iphone app, die alle meine Aktivitäten zählt, habe ich längst wieder gelöscht. Sie alleine verbrauchte 82% meiner Akku Energie. Was für ein Wahnsinn. Geholfen hat es dennoch. Das iphone bleibt jetzt viel häufiger in der Tasche. Es ist nicht mehr so wichtig. Die Alarmstufe ist gesenkt worden. Von absolut notwendig auf sehr nützlich.

Monotasking breitet sich aus. Beim Sport konzentriere ich mich auf die Übungen, beim Autofahren fahre ich Auto, beim Spazierengehen gehe ich spazieren. Ich beende auch Tätigkeiten, sobald ich merke, dass ich mich nicht mehr darauf konzentriere oder hole meine Gedanken bewusst zurück. Die Erlebnisse werden intensiver. Alles hält länger. Ein Hörbuch hält länger, ein Text hält länger. Eine Dokumentation schaue ich mir bisweilen über mehrere Tage an. Danach weiß ich sogar noch Einzelheiten daraus.

Wie geht es dir? Gut, Danke, und dir? Auch.

Dinge dauern jetzt länger. Antwort auf eine E-Mail ein paar Tage statt Stunden. Dafür ist es eine echte Antwort und nicht nur ein Reflex. Das Nachdenken über erlebte Ereignisse (E-Mail, Text, Telefonat, Film, Begegnung mit einem Menschen) führt zu einer tieferen Auseinandersetzung und zu anderen Antworten. Zu solchen, die mich selbst weiterbringen.

Marco Mattheis, 21.Oktober 2015

Stille Tage in Witten (1)

Seit neun Tagen beobachte ich meine smartphone Nutzung. In Dauer und Häufigkeit. Dank einer app (Moment) kann man das sehr genau messen. Die Ergebnisse haben mich erschrocken. Vor allem, weil ich mein smartphone jetzt in der Beobachtungsphase schon viel seltener nutze. Ich achte viel bewusster darauf, ob es wirklich nötig ist, mal eben auf die Uhr zu gucken oder mal kurz nach neuen Nachrichten zu schauen. Continue reading

Mein Weg aus dem Multitasking

Heute endet der Tag 20 ohne extra Zucker. Eine kleine Gewohnheitsänderung im Vergleich zu meiner Absicht das Multitasking in meinem Leben auf das Nötigste zu reduzieren. In den letzten Tagen habe ich mich intensiv mit dem Thema Multitasking und Gewohnheiten auseinandergesetzt, viel gelesen, viel gehört dazu. Continue reading