Tag Archives: smartphone

EME021-Gerne

1:21: digitales Chaos
5:56: digitales und Zeitverschwendung
13:04: die Cloud
15:38: Die Angst etwas zu verpassen
17:44: Zufriedenheit im Leben und die Bedeutung von Menschen
23:41: Reichtum, Erfolg, Mathe und andere Dinge, die nichts mit Geld zu tun haben.
30:34: Investiere nur, was du bereit bis zu verlieren
32:00: Wenn teure Dinge echt Freude machen
38:00: Aufräumen nebenbei und der Wert von banalen Weisheiten
44:19: Ein Samstag ohne smartphone
50:22: whatsapp status
55:15: Gier nach Aufmerksamkeit
56:13: Was man in seinen Kopf lässt…
1:00:00: Negative Floskeln

 

 

EME020-Themenmix

In dieser Folge:

05:29: Hörer Feedback von Andreas – Minimalismus und spiritualle Denkrichtungen
07:22: Eine gute Ausbildung und Karriere sind eine Garantie für ein glückliches Leben?
08:18: Der individuelle Glückspegel und das eigene Einkommen
09:40: Der Buddhismus und seine Attraktivität auf uns im „Westen“
14:29: Die Profiritis
14:53: Produkte brauchen Produkte und Kosten Zeit
17:00: Geteilte Erlebnisse – unteilbare Produkte
19:00: Die Arroganz einiger Minimalisten
21:00: Wie man Menschen nicht überzeugt
21:30: Das Phänomen Internet-Troll
24:15: Eine Möglichkeit richtig zu kommunizieren
25:34: Minimalisten konsumieren gar nichts mehr, richtig?
26:31: persönliche Updates
28:00 Ursachen und Wirkungen
34:00: smartphone
36:24: digitales Aufbewahren
45:17: 3000 Euro „geschenkt“
51:46: Apokalypse bald?
55:26: Ein gutes Märchen schlecht erzählt
59:04: Buchbesprechung, Marie Kondo Magic Cleaning … aufgräumt bleiben
1:05:54: Ein aufgeräumter Geist

EME007: über Smartphones, Teilzeit und alles was Minimalismus eben nicht ist

Was macht das Smartphone mit uns? Und was wird es in Zukunft mit uns machen? Ist immer schnell auch immer besser? Die Menthal app hat mir in der letzten Woche geholfen etwas mehr vom smartphone wegzukommen und ich bin noch immer auf dem Weg zu dem, der ich gerne wäre, rege mich über “fake news” auf während ich Achtsamkeit predige und lauter so ein Zeug.

EME006: Über Achtsamkeit, Minimalismuskritik und Smartphoneumgang

Heute: Achtsamkeit und Alltagsmeditation. Die Übung macht den Übenden.

Nochmal zum Begriff Armutschick und Kritik am Minimalismus.

Das smartphone und seine Folgen. Danke an Ergotopia:  7 Gründe, unser smartphone häufiger wegzulegen. Die Menthal app soll mir hier helfen.

Links:

[Infografik] Smartphone Sucht: 7 Gruende, das Smartphone haeufiger wegzulegen

Ursprünglich erschienen auf Ergotopia.de

[Infografik] Smartphone Sucht: 7 verdammt gute Gründe, unser Smartphone häufiger wegzulegen

Wie du mit zwei Begriffen deine Aufgabenflut in den Griff bekommen kannst

Seit einigen Tagen gehen mir zwei Worte nicht aus dem Kopf. Es sind zwei Worte, die in der Lage sind die Welt der Erwartungen und Aufgaben, die auf einen gerichtet sind, zu ordnen. Man kann mit diesen beiden Begriffen Klarheit schaffen, egal ob es darum geht E-Mails zu beantworten, auf Whattsapp Nachrichten zu reagieren oder sich zu überlegen, was man als nächstes tun soll. Besonders geeignet sind sie aber für Phasen im Leben, in dem man glaubt vor lauter Aufgaben nichts mehr zu schaffen. Continue reading

digitale Diät: Warum es gut ist, sich nicht mehr ablenken zu lassen

Wie um mein Bauchgefühl zu bestätigen: Die aktuelle Ausgabe der flow (Heft Nr. 17) beschäftigt sich mit einem langen Artikel, um all die kleinen Ablenkungen der digitalen Welt: Mails, Anrufe, SMS, TV und natürliches alle kleinen Ablenkungen rund um das smartphone.

Der Artikel hat mein Bauchgefühl von gestern Abend mit guten Argumenten ausgemalt. Viele aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen, dass es uns nicht gut tut, wenn wir uns zu häufig am Tag ablenken lassen und zeigt auf, warum wir uns von Natur aus nur schwierig gegen Ablenkungen wehren können. Continue reading

Wozu brauche ich eigentlich eine Flatrate?

Jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit komme ich an Werbetafeln vorbei, die mich fragen, wie viel ich für meine Allnetflatrate bezahle. Ich finde diese Flatrates wirklich verführerisch. Sich keine Gedanken machen zu müssen, wenn man telefoniert, finde ich angenehm.

In den letzten Wochen habe ich dann einmal nachgeschaut wie viel ich denn tatsächlich telefoniere und es stellt sich heraus: Continue reading

Fallhöhe reduzieren – 1 Monat später

Vor einem Monat (26.Okt.2015) habe ich damit begonnen, “die eigene Fallhöhe zu reduzieren” (Artikel). Dabei geht es mir darum mich von möglichst viel Dingen unabhängig zu machen, von denen ich bisher dachte, ich könnte gar nicht ohne sie auskommen. Und so sieht es aus nach einem Monat:

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Stille Tage in Witten (2)

Tag 43 von 100 ohne Zucker im Kaffee. Dabei geht es weder um Zucker, noch um Kaffee. Es geht um Gewohnheiten. Aber das Experiment im Kleinen zeigt mir, dass es geht. Ich bin fähig Gewohnheiten langfristig zu ändern. Keinen Zucker in den Kaffee zu tun, erfordert keine Anstrengung mehr. Ich denke überhaupt nicht mehr darüber nach. Lassen sich auch andere Gewohnheiten so ändern? Einfach nur indem ich sie durch bessere Gewohnheiten ersetze und mich auf den Weg mache 100 Tage durchzuhalten?

Monotasking – Multitasking

Es ist ruhiger geworden. Die iphone app, die alle meine Aktivitäten zählt, habe ich längst wieder gelöscht. Sie alleine verbrauchte 82% meiner Akku Energie. Was für ein Wahnsinn. Geholfen hat es dennoch. Das iphone bleibt jetzt viel häufiger in der Tasche. Es ist nicht mehr so wichtig. Die Alarmstufe ist gesenkt worden. Von absolut notwendig auf sehr nützlich.

Monotasking breitet sich aus. Beim Sport konzentriere ich mich auf die Übungen, beim Autofahren fahre ich Auto, beim Spazierengehen gehe ich spazieren. Ich beende auch Tätigkeiten, sobald ich merke, dass ich mich nicht mehr darauf konzentriere oder hole meine Gedanken bewusst zurück. Die Erlebnisse werden intensiver. Alles hält länger. Ein Hörbuch hält länger, ein Text hält länger. Eine Dokumentation schaue ich mir bisweilen über mehrere Tage an. Danach weiß ich sogar noch Einzelheiten daraus.

Wie geht es dir? Gut, Danke, und dir? Auch.

Dinge dauern jetzt länger. Antwort auf eine E-Mail ein paar Tage statt Stunden. Dafür ist es eine echte Antwort und nicht nur ein Reflex. Das Nachdenken über erlebte Ereignisse (E-Mail, Text, Telefonat, Film, Begegnung mit einem Menschen) führt zu einer tieferen Auseinandersetzung und zu anderen Antworten. Zu solchen, die mich selbst weiterbringen.

Marco Mattheis, 21.Oktober 2015